Beethovenschule Bonn - Donnerstag, 21.09.2017


Leitbild / Profil

Die KGS Beethovenschule ist eine Grundschule, die als Offene Ganztagsschule eine differenzierte Betreuung für alle Kinder über den Unterricht hinaus bietet.
Unsere Schülerinnen und Schüler kommen größtenteils aus dem nahe gelegenen Wohngebiet „Villenviertel“.
Die Wohnortnähe einer Familie gilt als wichtigstes Aufnahmekriterium eines Kindes. Somit werden auch Angehörige anderer Konfessionen oder Religionsgemeinschaften und konfessionslose Kinder aufgenommen.
Die so entstehende Vielfalt spiegelt ein realistisches Bild unserer Gesellschaft wider und stellt gleichzeitig einen Gewinn für unsere Schule dar.


Unsere "Schulphilosophie"


Die KGS Beethovenschule orientiert sich neben der Vermittlung der im Lehrplan vorgegebenen Inhalte und Leistungskriterien in erster Linie an den christlichen Werten als Grundlage ihres „Menschenbildes“. Dazu gehören neben der Erziehung zu Toleranz und Anerkennung der Achtung und Würde gegenüber der Einmaligkeit eines jeden Menschen auch der achtsame Umgang mit der Natur und der Umwelt.
Diese Prinzipien bilden die Grundlage eines jeden Unterrichts, wobei im (katholischen) Religionsunterricht die religiösen Aspekte dieses Menschenbildes, das vom christlichen Gottesbild abgeleitet wird, besonders betrachtet werden.
Die Vermittlung dieser Grundsätze fördert und stärkt die eigenverantwortliche Entscheidungsfindung der Kinder auch in kritischen Lebenssituationen.
Die Übernahme von Verantwortung innerhalb der Schul- und Klassengemeinschaft dient der Vorbereitung auf die Aufgaben über die Schule hinaus in einer demokratischen Gesellschaft.


Unser Auftrag


Jedes Kind wird mit seinen Stärken und Schwächen angenommen.
Wir entdecken und fördern die vielseitigen Begabungen unserer Schülerinnen und Schüler und unterstützen positive Entwicklungsprozesse.
Alle am Schulleben Beteiligten sind verantwortlich für die Gestaltung einer positiven Lernatmosphäre. Dazu gehören Respekt, Hilfsbereitschaft und die gegenseitige Unterstützung im Lehr- und Lernprozess sowie im sozialen Miteinander.
Konfliktsituationen lösen wir überlegt und in gegenseitiger Bereitschaft zu Kompromissen.
Durch die regelmäßigen Gottesdienste bzw. Schulmessen und Kontakte mit den Verantwortlichen der Ortskirche des Rheinviertels wird außerhalb des Religionsunterrichts die Heranführung an die katholischen Glaubensinhalte und die Kirche vertieft.

Die Verwirklichung unserer Erziehungsziele stützt sich auf folgende Säulen:

Unterricht und nachmittägliche Betreuung (OGS)
Elternschaft
Kirche als wichtiger Kooperationspartner
Außerschulische Lernorte wie Feuerwehr, Polizei, ärztliche und zahnärztliche Dienste usw.

Als lernendes System besteht für uns die Notwendigkeit, auf gesellschaftliche Veränderungen und Anforderungen zu reagieren, mit der Bereitschaft, Schule weiter zu entwickeln.


Gemeinsamer Unterricht


An unserer Schule werden Kinder unterschiedlicher Hautfarbe, Nationalität, Lernvoraussetzungen sowie Konfessionen unterrichtet. Seit Beginn des Schuljahres 2012/13 haben wir auf dem Weg zur inklusiven Schule einen weiteren Schritt gemacht, indem wir in einer unserer beiden ersten Klassen auch mehrere Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf aufgenommen haben. Es ist unser Ziel, dass die Kinder unserer Schule sich gegenseitig mit ihren unterschiedlichen Stärken und Schwächen kennen lernen und als selbstverständlich akzeptieren. Dies geschieht in einem sozialen Klima der gegenseitigen Anerkennung und Toleranz.

Je nach Förderbedarf, der in einem diagnostischen Verfahren festgestellt wird, werden die Kinder zielgleich nach den Richtlinien der Grundschule oder zieldifferent unterrichtet. Individuelle Förderung geschieht dabei z.B. durch Differenzierung in Umfang und Niveau der Lernangebote, der Hilfestellung, der Arbeitsmittel und/oder der Lernziele.

Das Konzept des Gemeinsamen Unterrichts enthält keine Absage an leistungsbezogene schulische Ansprüche, sondern bietet neue Chancen und Ziele für alle Kinder wie Erweiterung der sozialen Kompetenz, Verstärkung der Lernmotivation, Wohnortnähe, individuelles Lernen im sozialen Verbund einer Klasse und eine insgesamt verringerte Klassenstärke.